Weisheiten E

Eher hält der Mensch das Feuer im Munde als ein Geheimnis.
Eigenes verliert zu Recht, wer Fremdes anstrebt.
Eile ist des Teufels Sach, sie bringt uns Reue und Ungemach.
Ein arbeitsames Leben ist die Bedingung eines glücklichen und sittlich guten Lebens.
Ein Erbe weint wie eine Braut; beider Weinen ist heimliches Lachen.
Ein freier Mann ist der, den die Beleidigungen der Menschen nicht schmerzen, und ein Held ist der, welcher den Beleidigung Verdienenden nicht beleidigt.
Ein Freund ist gleichsam ein zweites Ich.
Ein Freund: mein anderes Ich.
Ein Geheimnis, das du verborgen halten willst, darfst du keinem mitteilen, denn keiner wird das Geheimnis besser bewahren als du selbst.
Ein gelehrter Mensch hat seinen Reichtum immer in sich.
Ein guter Hirte darf seine Schafe wohl scheren, aber nicht schinden.
Ein guter Mensch bleibt immer ein Anfänger.
Ein guter Ruf, der fünfzig Jahre währt, wird oft durch eine schlechte Tat entehrt.
Ein kleiner Felsen kann eine riesige Welle zurückhalten.
Ein schlechtes Gefühl ist ein Aufruhr des Verstandes, das der Vernunft und der Natur widerspricht.
Ein Spiegel ist der Wein des Menschen.
Ein Tyrann traut seinen Freunden nicht.
Ein Volk wird danach beurteilt, wie es seine Toten bestattet.
Ein Weib, vereinsamt, ist ein Nichts!
Ein weiser Mann scheut das Bereuen. Er überlegt seine Handlung vorher.
Ein Weiser soll die Dummheit eines gemeinen Menschen nicht mit Nachsicht hingehen lassen, denn es bringt auf beiden Seiten Schaden; das Ansehn jenes wird verringert, und die Torheit dieses wird verstärkt.
Ein Wissender, der keinen frommen Sinn hegt, ist ein Blinder, der eine Fackel trägt.
Eine Schwester des gesunden Sinnes ist die Anmut.
Eine Übertreibung ist eine Wahrheit, die ihre Geduld verloren hat.
Einem Krebs können wir nicht beibringen, gerade zu gehen.
Einen Menschen nur nach seinen Fehlern zu beurteilen, hieße, den Jahreszeiten ihre Unvollständigkeiten vorzuwerfen, oder die Gewalt eines Weltmeeres an der Zerbrechlichkeit seiner Gischt zu berechnen.
Einen Menschen nur nach seinen Fehlern zu beurteilen, hieße, den Jahreszeiten ihre Unvollständigkeiten vorzuwerfen.
Einen sicheren Freund erkennt man in unsicherer Lage.
Einen vielleicht nur kleinen Fehler soll man offen zeigen, was verdeckt wird, gilt als großes Übel.
Eingeführte Gesetze bedürfen einer ständigen Belebung.
Elend, an das wir gewöhnt sind, stört uns nicht.
Entweder man findet einen Weg oder man schafft einen Weg.
Erfolgreiche Lumpen sind unerträglich.
Erfreue dich deines Besitzes, als stürbest du morgen, aber verbrauch ihn mit Maß, als lebtest du lange.
Erhebe dich über Zeit und Raum, lass die Welt los, und sei dir selbst eine Welt.
Erkenne dich selbst!
Erlaubt ist, was baldigen Gewinn verspricht.
Ermesset die Tat an dem Maße des Täters.
Erst Scharfsinn, Klugheit und Verstand bedarf s, und dann Besitz; Besitz und Macht des Toren sind des eignen Krieges Waffen.
Erstlich des Hauses und des Weibes und des pflügenden Ochsen bedarf man.
Erstrebe nichts Unmögliches.
Erwarte nicht von Fremden, dass sie das für dich tun, was du selbst tun kannst.
Es bedarf nur eines Anfangs, dann erledigt sich das Übrige.
Es gibt auch eine Philosophie ohne Worte, die sich mit dem Lebenswandel begnügt.
Es gibt Dinge, die den meisten Menschen unglaublich erscheinen, die nicht Mathematik studiert haben.
Es gibt keinen Königsweg zur Mathematik.
Es gibt keinen und es wird nie einen Menschen geben, der etwas mit Bestimmtheit weiß.
Es gibt Leute, die nicht ihr gegenwärtiges Leben leben, sondern mit großem Eifer Vorbereitungen treffen,
Es gibt nichts, das nicht zuvor schon gesagt worden wäre.
Es gibt nichts, was man nicht entstellen könnte, indem man es in schlechtes Licht rückt.
Es gibt nichts, was nicht schon gesagt wurde.
Es gibt nur eine Natur.
Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit den Gedanken (der Sorge) um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflussvermögens liegen.
Es gibt tausend Arten von Menschen und unterschiedlich ist ihre Lebensführung.
Es heißt mit echt, dass wir unseren Dämon selbst wählen; denn durch die Art unserer Lebensführung wählen wir die höhere leitende Macht.
Es ist das Glück der Zeit, dass man denken darf, wie man will, und dass man reden darf, wie man denkt.
Es ist das Herz, das beredt macht.
Es ist der größte Schimpf für einen Mann erlittene Kränkungen nicht zu rächen.
Es ist der Verstand in uns, der sich den Gesetzen fügt, die wir gemacht haben, aber niemals der Geist in uns.
Es ist keine Kunst, die Welt zu erobern; wenn du kannst, erobere ein Herz.
Es ist nicht der Eid, der den Mann glaubhaft macht, sondern es ist der Mann, der den Eid glaubhaft macht.
Es ist schwer, beengte Verhältnisse in strahlendem Licht erscheinen zu lassen.
Es ist sicher, weil es unmöglich ist.
Es ist viel dringender erforderlich, die Seele als den Körper zu heilen, denn der Tod ist besser als ein schlechtes Leben.
Es kocht der Topf, die Freundschaft lebt.
Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die Zukunft vorbereitet zu sein.
Es liegt in der Natur des Menschen, Verleumdungen und Anklage gern zu hören, aber verdrießlich zu sein, wenn einer sich selbst lobt.
Es setzt der Hochmut, aufgeblüht, die Ähre an der Schuld, die bald zu tränenreicher Ernte reift.
Es siegt, was man auch tut, nur das Glück, nicht die Kraft.
Es sind ja den Menschen nur wenige Tage beschieden.
Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.
Es steht auf des Messers Schneide.
Es ziemt, in sich selber stets Maß suchen zu jedem Tun.
Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.