Weisheiten D

Das Alter ist nur eine zweite Kindheit.
Das Auge hätte die Sonne nie gesehen, wenn es nicht selber von sonnenhafter Natur wäre.
Das Auge nimmt das Licht aus der Luft, der Geist nimmt es aus dem Wissen.
Das Augenfällige wird immer erst gesehen, nachdem es einer in schlichte Worte gefasst hat.
Das Beste aber ist das Wasser.
Das Blut der Christen ist ein Samenkorn.
Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche.
Das Elendslos des Freundes zu beweinen ist nicht schwer. Der Schmerz verschont das eigne Herz.
Das Ende kann definiert werden als das Leben (Ziel des Lebens) in Übereinstimmung mit der Natur oder, anders gesagt, in Übereinstimmung mit unserer eigenen menschlichen Natur und der des Universums.
Das Etikett soll nicht größer sein als der Sack.
Das Gebet allein besiegt selbst Gott.
Das Gedächtnis ist eine Schatzkammer von Vorstellungen.
Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.
Das Geheimnis des Glückes ist die Freiheit, deren Geheimnis aber ist der Mut, (den eigenen Weg zu finden.)
Das Geld ist für die Bequemlichkeit des Lebens da, und nicht das Leben für das Zusammenraffen des Geldes. Glücklich ist, wer erwirbt und genießt, unglücklich der, der geizt und knausert.
Das Gesetz ist der König über alles.
Das Gestern schwand, wer kennt das Morgen? Das Jetzt zu nutzen, lasst uns sorgen!
Das Glück besteht im schönen Fluss des Lebens.
Das größte Denkmal ist das Gedächtnis.
Das höchste menschliche Glück wäre, wenn wir glücklich sterben könnten.
Das ist das Wesen der Musik, dass sie die Seele zur Harmonie des Weltalls stimmt.
Das ist ein sichrer Beweis von einer verdorbenen Seele, wenn man das, was erlaubt ist, gering geschätzt und nach dem Schweren immer eifriger strebt.
Das ist seltsam, dass Männer, die sich für Sachverständige ausgeben, einander widersprechen und von einer Sache nicht einerlei Begriff haben.
Das Kind hütet seine Seele wie das Augenlid das Auge, und ohne den Schlüssel der Liebe lässt es niemand hinein.
Das Leben hängt an einem Haare, drum mache Klugheit dir zu Pflicht, bis du eigner Freund geblieben, dann kümmre dich das Schicksal nicht.
Das Mädchen von Andros
Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.
Das schändlichste der Übel nenne ich lügenhafter Worte Trug.
Das Schicksal eines jeden Menschen wird von seinem Charakter geprägt.
Das schönste Haus ist das, welches jedermann offen steht.
Das Schönste ist die Harmonie.
Das Unheil setzt sich gleich oft nieder. Mal bei dem einen, mal bei dem anderen.
Das Universum ist auf der Macht der Zahlen aufgebaut.
Das wahre Aussehen kehrt zurück, das vorgespielte schwindet.
Das wahre Aussehen kehrt zurück, während das vorgetäuschte verschwindet.
Das wahre Gesicht zeigt sich wieder, wenn die Maske fällt.
Das Wissen hat bittere Wurzeln, aber seine Früchte sind süß.
Das Wort lebt länger als die Tat.
Das Wort Mutter ist im Herzen versteckt und steigt auf zu den Lippen in Momenten von Schmerz und Glück, gleich dem Duft der Rose, der aus ihrer Blüte aufsteigt und sich mit der klaren Luft mischt.
Das Wort, das aus der Seele kommt, das setzt sich ganz bestimmt ins Herz!
Das Wunderbarste von all dem, was im Menschen ist, ist sein Herz; denn es ordnet sein ganzes Wesen.
Das Ziel des Lebens ist ein Leben im Einklang mit der Natur.
Das Ziel des Lebens ist Freiheit von Wahn.
Das, was Vernunft ausübt, ist besser als das, was Vernunft nicht ausübt; es gibt nichts besseres als das Universum, daher übt das Universum Vernunft.
Dass du erkennest im Herzen und anderen auch es verkündest, wie viel besser es sei, gerecht als böse zu handeln.
Dasselbe zu wollen und dasselbe nicht zu wollen, gerade darin liegt beständige Freundschaft.
Decke die verborgenen Fehler der Leute nicht auf, denn du raubst ihnen die Ehre und dir das Vertrauen.
Dein Leib ist ein Partikel, deine Seele das Universum.
Dein Wissen hat keine Bedeutung, wenn niemand anderes weiß, dass du weißt.
Deine Absicht erst gibt deinem Werke seinen Namen.
Deine Malzeiten gefallen nicht allein, wenn man sie genießt, sondern auch, so oft man an sie denkt.
Dem Schicksal zur Seite thront der Wille als leitende Macht.
Dem Tapferen hilft das Glück.
Dem Tod entkommt, wer ihn verachtet; gerade die Ängstlichen ereilt er.
Dem Toten soll man nichts Böses nachsagen, das Alter soll man ehren.
Dem, der sich selbst nicht helfen kann, was nützt ihm sein Verstand?
Den Älteren ehre.
Den neuen Nachbarn muss bewähren erst die Zeit.
Den Richter macht, der auf Bestechung sinnt, die Habgier gegen Recht und Unrecht blind.
Den Ruf verliert, wer sich Unwürdigen gleichstellt.
Den Sack schlägt man, den Esel meint man.
Den Toten preise glücklich.
Den wahren Freund erkennst du in unsicherer Angelegenheit.
Denn das, was grenzenlos in euch ist, wohnt im Palast des Himmels, dessen Tor der Morgennebel ist und dessen Fenster die Lieder und die Stille der Nacht sind.
Denn der Gedanke braucht wie ein Vogel Raum; in einem Käfig aus vielen Worten kann er wohl seine Flügel ausbreiten, aber nicht fliegen.
Denn ein schlechter Nachbar ist eine so große Plage, wie ein guter ein Segen ist.
Denn es ist ja Menschenbrauch, den umzustoßen, den man fallen sieht.
Denn es sei ja Brauch des Menschen, dass er Gefallene gern noch tiefer stößt.
Denn im Sonnenlicht liegt der Atem des Lebens, und des Lebens Hand ist im Wind.
Denn im Unglück pflegen die Menschen früher zu altern.
Denn Leben und Tod sind eins, so wie der Fluss und das Meer eins sind.
Denn überall, wo größere Hoffnungen sind, da findet auch heftiger Neid statt, gefährlicher Hass und heimtückischere Eifersucht.
Denn unsterblich in Tönen lebt fort, was ein Mund kunstvoll erzählt hat.
Denn unverschämter als die Frauen ist kein Geschöpf zu finden.
Denn Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.
Denn wenn du erst einmal das Maß überschritten hast, dann gibt es keine Grenze mehr.
Der Alltag ist euer Tempel und eure Religion. Wann immer ihr ihn betretet, tut dies bewusst.
Der Anblick eines fähigen Kopfes ist ein Ärgernis für die Banausen.
Der Anblick eines fähigen Kopfes ist ein Ärgernis für die Banausen. … es ist das Kennzeichen der Gemeinen, dass sie den Höherstehenden, an den sie sonst nicht herankommen, mit ihrer Gehässigkeit verfolgen.
Der Ausgang gibt den Taten ihre Titel.
Der Ausgangspunkt für die großartigsten Unternehmungen liegt oft in kaum wahrnehmbaren Gelegenheiten.
Der Bauch ist Meister aller Künste.
Der Beginn des Lebens liegt nicht in der Materie, und sein Ende liegt nicht im Grab.
Der bitterste Kummer auf der ganzen Welt ist der, wenn man bei aller Einsicht keine Gewalt in den Händen hat, das Vorausgesehene abzuwenden.
Der Brauch ist der Herrscher in allem.
Der Charakter ist die Quelle des Lebens, aus der die einzelnen Handlungen fließen.
Der Chemiker, der aus den Elementen seines Herzens Leidenschaft, Achtung, Sehnsucht, Geduld, Bedauern, Überraschung und Vergebung ausscheiden und in einer Verbindung zusammenbringen kann, hat das Atom geschaffen, das Liebe heißt.
Der Eckpfeiler des Tempels ist nicht stärker als der schwächste Stein in seinem Fundament.
Der Ehrgeiz zwang viele Menschen zur Verstellung, anderes im Herzen verschlossen, als auf der Zunge bereitzuhaben.
Der eine bedarf der Hilfe des anderen.
Der Einsame ist nur der Schatten eines Menschen.
Der Erfolg bietet sich meist denen, die kühn handeln, nicht denen, die alles wägen und nichts wagen wollen.
Der Erfolg von Schuften lockt noch mehr Schufte an.
Der erste Eindruck täuscht viele.
Der Freund ist der Schlüssel und ich bin das Schloss.
Der Frieden ist dem Land eine Amme.
Der Fuchs kennt viele Dinge, aber der Igel kennt eine große Sache.
Der Fuchs wechselt den Balg, nicht den Charakter.
Der Fuchs wechselt den Balg, nicht die Sitten.
Der Gebildete wird, wohin er auch kommt, geschätzt und auf den Ehrenplatz gesetzt, der Ungebildete aber wird, wohin er kommt, nur Bettelgaben aufheben und Not erleben.
Der gewöhnliche Mensch bereut seine Sünden. Die Auserwählten bereuen ihre Unachtsamkeit.
Der Grund, warum wir zwei Ohren und nur einen Mund haben, ist, dass wir mehr zuhören und weniger sprechen können.
Der Hass unter Verwandten ist der stärkste.
Der Hass verdoppelt sich sehr leicht: Man sieht zuerst das eigne Missgeschick und quält sich dann mit Anschaun fremden Glücks.
Der Körper ist das Grab der Seele.
Der Körper ist das Haus der Seele. Sollten wir unser Haus nicht pflegen, damit es nicht verfällt?
Der Körper ist für uns ein Grab.
Der Krieg ist der Schrecken der Mütter.
Der Krieg macht mehr schlechte Menschen, als er hinwegrafft.
Der längste Teil einer Reise, sagt man, ist das Durchschreiten der Haustür.
Der Lehrer ist der Lenker und Bildner fremden Talents. Schwerer ist es freilich, die eigene Natur zu bilden.
Der Liebende findet das Licht nur, wenn er brennend wie eine Kerze sich selbst verzehrt.
Der Liebenden Herz hat Augen zu sehen, was alle die Schauenden nicht erspähen.
Der Mangel an Bildung bringt die Unverschämtheit hervor, doch die vernünftigen Überlegungen das Zaudern.
Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur.
Der Mensch ist das Maß aller Dinge, der seienden, dass sie sind, der nichtseienden, dass sie nicht sind.
Der Optimist sieht eine Rose, nicht aber ihre Dornen.
Der Sanftmütige wird nur im Zorn erkannt.
Der Schlag des Lehrers tut zuerst sehr weh, hernach aber ist er süßer als geklärter Honig.
Der Sinn des Lebens besteht darin, mit der Natur im Einklang zu stehen.
Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst, welches jedoch nicht im Mutterleib beginnt und nicht im Grabe endet. Denn die Jahre, die vorübergehen, sind nichts anderes als ein Augenblick im ewigen Leben.
Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.
Der Strebende ist Gottes Freund.
Der Tod beendet nicht alles.
Der Tod hat noch keinen vergessen.
Der Tod ist vorzuziehen, da jedes Schicksal besser ist denn Tyrannei.
Der Tod macht alles gleich.
Der Tod sitzt im Darm.
Der Umgang mit Altersgenossen ist angenehmer, der mit Älteren sicherer.
Der Verdienst weist sich selbst zur Genüge aus.
Der Vernunft kann nichts widerstehen.
Der Verrückte dachte, es war eine Ehre, gefürchtet zu werden.
Der wahrhaft Gute ist der, der zu all denen hält, die für schlecht gehalten werden.
Der weiseste aller Ratgeber: die Zeit.
Des Freundes Ermahnung ist immer von Nutzen.
Des Freundes Herz ist wie Glas – einmal zersprungen, lässt es sich nicht mehr ganz machen.
Des Freundes Nähe ist der Freuden Krone.
Des Frevels Acker trägt den Tod als Erntelohn.
Des Herren Wein ist der Dank des Mundschenks.
Des Magens Wut, des verderblichen, kann man unmöglich bändigen.
Des Volkes Stimme, wahrlich groß ist ihr Gewicht!
Des Weisen Zunge wohnt in seinem Herzen, des Toren Herz in seiner Zunge.
Dessen Herz durch Liebe lebt, wird den Toten nicht gesellt, mein ewges Dasein steht deshalb in dem Buch der Welt.
Dich kenne ich innen und auf der Haut.
Die Alten werden zweimal Kinder.
Die Arbeitenden sind den Unsterblichen viel lieber.
Die äußere Erscheinung ist ein schlechter Ersatz für innere Werte.
Die Bedeutung eines Menschen liegt nicht in dem, was er erreicht, sondern in dem, was er zu erreichen sehnt.
Die beste Frau ist die, die am wenigsten spricht.
Die beste Frau ist die, von der man am wenigsten spricht.
Die beste Wegzehrung des Alters ist das Leben gemäß der Natur, indem man denkt und tut, was man soll.
Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.
Die Dankbarkeit gegenüber den Vätern geht auf das Kind über.
Die drei schwierigsten Dinge sind: ein Geheimnis für sich zu behalten, eine Enttäuschung zu vergessen und Muße vernünftig zu nutzen.
Die einen bewegt die Furcht vor der Tyrannei, die anderen die Hoffnung auf sie.
Die Einsicht eines Menschen verleiht ihre Flügel keinem anderen.
Die Erde sei der Geborgenen über den Gebeinen leicht.
Die Erde sei dir leicht. Möge dir die Erde leicht sein.
Die Erfahrung ist die Lehrmeisterin in allem.
Die Fische müssen schwimmen.
Die folgenden Zitate werden mal dem einen, mal dem anderen zugeschrieben.
Die Frauen sollten gemeinsamer Besitz der Weisen sein, sodass jeder Beliebige jeder Beliebigen beiwohnen könnte.
Die Frucht der Arbeit ist die süßeste aller Freuden.
Die Gefahr kommt von denen, die nach eurem Geschmack sein wollen.
Die Gefahren anderer pflegen Vorsichtigen von Nutzen zu sein.
Die Gefallenen sind durch die Taten schon geehrt.
Die Göttin Zwietracht fordert stets das letzte Wort.
Die gottlose Tat erzeugt mehrere, die ihrem Geschlecht gleichen.
Die Hälfte ist manchmal mehr als das Ganze.
Die Herabsetzung der andern findet willige Ohren.
Die ideale Frau ist jede, die den idealen Gatten hat.Erfolge nehmen alle in Anspruch, Misserfolge werden einem Einzigen zugeschrieben.
Die Kraft zu lieben ist Gottes größtes Geschenk an die Menschen, denn niemals wird es dem Gesegneten, der liebt, genommen werden.
Die kürzesten Wörter, nämlich ‚ja‘ und ’nein‘ erfordern das meiste Nachdenken.
Die Liebe ist ein scheuer Vogel, der den Schlüssel deines Gefängnisses um seinen Hals trägt.
Die Liebe zum Profit beherrscht die ganze Welt.
Die Malerei ist eine stumme Poesie und die Poesie eine redende Malerei.
Die Menschen glauben das gern, was sie wünschen.
Die Menschen glauben fest an das, was sie wünschen.
Die Menschen, nicht die Häuser machen die Stadt.
Die Menschheit wird von Menschlichkeit bezwungen, der ist das Haupt, der Herzen sich errungen.
Die Mode ist eine charmante Tyrannei von kurzer Dauer.
Die Natur hat uns nur einen Mund, aber zwei Ohren gegeben, was darauf hindeutet, dass wir weniger sprechen und mehr zuhören sollten.
Die Natur widersetzt sich allem Übermaß.
Die neidischen Menschen sind doppelt schlimm dran: Sie ärgern sich nicht nur über das eigene Unglück, sondern auch über das Glück anderer.
Die Not ist der Stachel des guten Handwerks. Sie nur allein treibt den Menschen bei der Arbeit.
Die Philosophie ist ein Mittel zur Tugend und bedarf keiner Spitzfindigkeiten.
Die Rachsucht ist ein verkehrtes Gut, heile nicht Übel mit Übel.
Die Ruhe ist eine liebenswürdige Frau und wohnt in der Nähe der Weisheit.
Die Seele ist nicht im Universum, das Universum ist in der Seele.
Die Sonne leuchtet allen.
Die Stimme des Volkes ist schwer und gefährlich, wenn sie von Wut beherrscht wird.
Die Strafe wird verhängt zwecks Besserung des Menschen.
Die tiefsten Wasser fließen am leisesten.
Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.
Die Unglücklichen lieben es, zu jammern, und weiden sich an ihrem Unglück.
Die von vornehmen Väter abstammen, achten und verehren wir, die dagegen nicht aus vornehmen Hause sind, achten und verehren wir nicht.
Die Wahrheit errötet nicht.
Die Wahrheit siegt durch sich selbst. Die Lüge braucht stets einen Komplizen.
Die Wahrheit überzeugt durch Belehrung, sie belehrt nicht durch Beeinflussung.
Die Wahrung des Gemeinwohles steht vor der Beachtung des privaten Nutzens.
Die Welt ist ein Berg, und alles, was man je von ihr zurückbekommt, ist der Widerhall der eigenen Stimme.
Die Zahl der Gäste soll nicht kleiner sein als die der Grazien und nicht größer als die der Musen.
Die Zahl ist das Wesen aller Dinge.
Die Zukunft ist die beste Zeugin.
Dinge, die man als Kind geliebt hat, bleiben im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter.
Dinge, die man als Kind geliebt hat, bleiben im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter: Das Schönste im Leben ist, dass unsere Seelen nicht aufhören, an jenen Orten zu verweilen, wo wir einmal glücklich waren.
Doch wie einen Zug im Brettspiel das Leben zu wiederholen das gibt es nicht.
Doppelt lebt, wer auch Vergangenes genießt.
Drei machen ein Kollegium aus.
Dreifüßig sucht der Greis seinen Weg: Nicht stärker als ein schwächliches Kind.
Drum Taten getan, da die Knie noch grünen.
Du bekommst keinen Preis, wenn du einen Esel überholst.
Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber!
Du findest in der Dunkelheit keine Helden.
Du hast eine Aufgabe zu erfüllen. Du magst tun, was du willst, magst hunderte von Plänen verwirklichen, magst ohne Unterbrechung tätig sein – wenn du aber diese eine Aufgabe nicht erfüllst, wird alle deine Zeit vergeudet sein.
Du hast es eingebrockt, du musst es auch ausessen.
Du möchtest weise sein? Wirf alle Weisheit fort.
Du wagst, des Weines erfinderische Kraft zu schmähen? Was fändest du beflügelnd mehr die Tat als Wein?
Du weißt, wie schwer es dem Weib fällt, ohne den Mann ins Bett zu gehen…Wenn sie den Mann will, muss erst Frieden herrschen.
Du weist nicht, was der späte Abend bringt.
Du willst in Olympia siegen? Das will ich auch, bei den Göttern. Aber denke an die Voraussetzungen und Folgen und dann erst geh an die Sache heran.
Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhören wirst zu hoffen.
Du wirst bald merken, dass dein Vater das Lehrgeld umsonst ausgegeben hat.
Du wirst der Achtung aller würdig sein, sobald du angefangen hast, dich selbst zu achten.
Du wirst mit Recht alles in deiner Macht haben, wenn du König über dich selbst sein kannst.
Durch Eintracht wächst das Kleine, durch Zwietracht zerfällt das Große.
Durch Enthaltsamkeit und Ruhe werden viele Krankheiten geheilt.
Durch Versuch ist alles und jedes zu machen.