Bauernregeln Mai

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Am 1. Mai Reif oder nass, macht den Bauern immer Spaß.
Am Sankt Philips Tag die Linsen zum Felde trag.
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Bohnen leg dir erst an, ist vorbei St. Gordian.
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Das Jahr fruchtbar sei, wenn’s viel donnert im Mai.
Das Wetter um den St. Urban zeigt auch des Herbstes Wetter an.
Dem Gordian, dem Gordian, man besser niemals trauen kann.
Dem kleinen Gordian man nicht trauen kann.
Den Sommer bringt uns St. Urban.
Der Florian, der Florian, noch einen Schneemann, Hut tragen kann.
Der Gordian, der Gordian, der richtet oft noch Schaden an.
Der heilige Mamerz, der hat von Eis ein Herz.
Der Herbst fängt nach dem Barthel am 24. August an.
Der Klemens am 23. November uns den Winter bringt,
Der Nepomuk uns das Wasser macht, dass uns ein gutes Frühjahr lacht.
Der Urban mit viel Sonnenschein, der segnet unsere Fässer ein.
Die kalt’ Sophie, die bringt zum Schluss ganz gern noch einen Regenguss.
Donner und Fröste im Wonnemond, Müh’ und Arbeit wenig lohnt.
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Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.
Ein kühler Mai wird hochgeacht’, hat stets ein gutes Jahr gebracht.
Ein nasser Mai schafft Milch herbei.
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Fällt am 1. Mai Reif, so hofft man auf ein gutes Jahr.
Fällt Reif am 1. Mai, bringt er im Feld viel Segen herbei.
Florian und Gordian am 4. Mai richten oft noch Schaden an.
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Gehen die Eisheiligen ohne Frost vorbei, schreien die Bauern und Winzer Juchei.
Gehen die Eisheiligen ohne Frost vorbei, schreien die Bauern und Winzer juchhei.
Georgus und Marks am 23. und 25. April, die bringen oftmals was Arg’s.
Gewitter im Mai bringen Früchte herbei.
Gibt es an Petronella Regen, wird sich auch das Getreide/der Hafer legen.
Grünt die Eiche vor der Esche, gibt’s im Sommer große Wäsche. Treibt die Esche vor der Eiche, bringt der Sommer große Bleiche.
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Heiliger Nepomuk bring’ uns die Wassergüss’ zuruck.
Heiliger Nepomuk, treib‘ uns die Wassergüss‘ zuruck!
Heiliger Sankt Nepomuk treib uns die Wassergüsse z’ruck.
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Ist der Mai kühl und nass, füllt’s dem Bauern Scheun’ und Fass.
Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken.
Ist es klar an Petronell, messt den Flachs ihr mit der Ell’.
Ist Sankt Pankratius schön, wird guten Wein man sehn.
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Kommt der 1. Mai mit Schall, bringt er Kuckuck und Nachtigall.
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Lacht zu Nepomuk die Sonne, dann gerät der Wein zur Wonne.
Lein, gesät an Esthern, wächst am allerbesten.
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Mairegen bringt Segen.
Mamertus, Pankratius und hinterher Servatius, sind gar gestrenge Herrn, die ärgern die Bauern und auch die Winzer gern.
Mamertus, Pankratius, Servatius, die bringen oft Kälte und Verdruss, doch auch der Bonifazi, das ist erst ein Lumpazi.
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Nach schönem Wetter bei Petronell, da messt den Flachs ihr mit der Ell’.
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Oft der Urban gar 25. Mai, ist streng fürwahr, und Peter und Paul am 29. Juni, die sind meist nur faul.
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Pankratius hält den Nacken steif, sein Harnisch klirrt von Frost und Reif.
Pankratius hält den Nacken steif, sein Harnisch klirrt von Frost und Reif;
Pankratius, Servatius, Bonifatius, der Winzer sie beachten muss: Geh’n sie vorüber ohne Regen, bringt’s dem Weine großen Segen.
Pankraz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein.
Pankraz und Servaz, zwei böse Brüder, was der Frühling gemacht, zerstören sie wieder.
Pankraz, Servaz, Bonifazi, drei frostige Lumpazi.
Pankrazi, Bonifazi, Servazi sind drei frostige Lumpazi. Und zum Schluss fehlt nie die kalte Sophie.
Philippi und Jakobi – viel fress’ i, wenig hab’ i.
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Regen im Mai bringt fürs ganze Jahr Brot und Heu.
Regnet’s am ersten Maientag, viele Früchte man erwarten mag.
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Sankt Blas’ am 3. Februar und Urban ohne Regen, folgt ein guter Erntesegen.
Sankt Urban hell und rein, gibt viel Korn und guten Wein.
Scheint die Sonne hell am Urbanitag, wächst guter Wein nach alter Sag’; wenn es aber regnet, ist nichts gesegnet.
Servatius’ Hund der Ostwind ist – hat schon manch’ Blümlein totgeküsst, und zum Schluss, da fehlet nie, die eisigkalte Sophie.
Sind Philippus und Jakobus nass, hat der Bauer großen Spaß.
So viele Fröste vor Wenzeslaus am 28. September fallen, so viele nach Philippi folgen.
St. Petri Stuhl am 22. Februar dem Frühling winkt.
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Urban, lass’ die Sonne scheinen, damit wir nicht beim Weine weinen.
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Viel Sonne bringen muss St. Orben, sonst die Trauben leicht verdorben.
Vor Nachtfrost bist du sicher nicht, bevor Sophie vorüber ist.
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War’s an Ambrosius den 4. April schön und rein, wird’s an Florian umso wilder sein.
Wenn der 1. Mai schellt, grünt das ganze Feld.
Wenn der Urban kein gut’ Wetter hält, das Weinfass in die Pfütze fällt.
Wenn die Sonne gut ist am 1. Mai, gibt es viel Korn und ein gutes Heu.
Wenn es am Kreuztag heftig regnet, werden alle Nüsse leer und sind nicht gesegnet.
Wenn es am Pankratiustag schön ist, so ist das gutes Zeichen zu einem schönen und reichen Herbst.
Wenn es regnet am 1. Mai, regnet es auch weiter glei’.
Wenn im Mai die Wichteln schlagen, läuten sie von Regentagen.
Wenn sich naht Sankt Stanislaus, rollen die Kartoffel heraus.
Wenn sich naht Sankt Stanislaus, schlagen alle Bäume aus.
Wenn Tränen weint der Stanislaus, das tut uns gar nicht leid, es werden blanke Heller draus, in ganz kurzer Zeit.
Wenn Tränen weint der Stanislaus, werden blanke Heller draus.
Wenn’s an Pankratius gefriert, so wird im Garten viel ruiniert.
Wenn’s Wetter gut am 1. Mai, gibt es viel und gutes Heu.
Wer erst Hafer sät an Petronell, dem wächst er gerne, gut und schnell.
Wie der Urban sein Wetter hat, so findet’s auch in der Lese statt.
Wie sich das Wetter an Urban verhält, so ist’s noch 20 Tage bestellt.
Wie’s Wetter am Kreuzauffindungstag, bis Himmelfahrt es bleiben mag.
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Zu Philipp und Jakobi Regen bedeutet viel Erntesegen.