George Sand

Zitate von George Sand sind gemeinfrei

Es gibt eine einzig wahre, große Trösterin: Die Kunst.
Glück liegt nur in dem Bewußtsein, das wir von ihm haben, und keineswegs darin, wie die Zukunft ihr Versprechen hält.
Man kann anderen Leuten erzählen, warum man seinen Mann geheiratet hat, aber sich selbst kann man es nicht erklären.
Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kunden nur raten, Efeu zu pflanzen.
Unser Leben heißt Liebe, und nicht mehr lieben heißt nicht mehr leben.
Die Leiden der Liebe sollten uns erhöhen, nicht erniedrigen.
Es gibt nur ein Glück im Leben – lieben und geliebt zu werden.
Die Fähigkeit zur Leidenschaft ist sowohl grausam als auch göttlich.
Geduld ist nichts anderes als eine Art Energie.
Mannesehre wäre weniger wert, wenn sie am Kleid einer Frau klebte.
Laßt das Gras stehen. Laissez la verdure.
Liebe ist von allen menschlichen Empfindungen die am meisten bildsame. Sie nimmt jede Form an: dem Boden gemäß, in dem sie Wurzel schlägt.
Das Leben gleicht öfter einem Roman als die Romane dem Leben.
Was Zeit und Menschen zerstören, entsteht in neuen Formen wieder, und die Fee, die allem einen neuen Anfang gibt, ist die Natur.
Wer Liebe sucht, findet sie nicht, sie überfällt uns, wenn wir sie am wenigsten erwarten.
Der Einsame ist nur der Schatten eines Menschen, und wer nicht geliebt wird, ist überall und mitten unter allen einsam.
Traurigkeit ist nicht ungesund – sie hindert uns, abzustumpfen.
Der Widerstand verschafft der Liebe immer kräftigere Waffen.
Viel besser ist es, Ungerechtigkeit zu vergessen, als sie zu rächen.
Es ist auch gut, mehr Witz zu besitzen als die andern; doch stellt man ihn zur Schau, macht man sich Feinde.
Zweifellos vermag die Politik Großartiges zu schaffen, aber nur das Herz vollbringt Wunder.
Die besorgteste Prüderie findet sich bei denen, die ein kleines Geheimnis zu verstecken haben.
Großherzige Menschen lieben das Opfer, und dies ist ein Glück für den Engherzigen.
Die Gesellschaft soll nichts von demjenigen fordern, welcher nichts von ihr erwartet.
Enttäuschungen töten nicht und Hoffnungen lassen leben.
Das Publikum versteht sich darauf. Sein Herz sagt ihm, was seine Unwissenheit ihm verschleiert.
Ein Mann nimmt Hingabe als gegeben an. Er betrachtet es als unumstrittenes Recht, nur aus dem einfachen Grunde, daß er aus dem Körper seiner Mutter stammt.
Einer, dessen Herz vor Eifersucht verzehrt wird, ist niemals gerecht.
Man verabscheut, was man fürchtet.