Zitate von Franz von Assisi

Alle Gebilde der Schöpfung sind Kinder des einen Vaters und daher Brüder.
Alles, was ist, wie groß und gut es sei, besteht seine Zeit, erfüllt seine Zwecke und geht vorüber.
Alte Freunde sind wie alter Wein, er wird immer besser, und je älter man wird, desto mehr lernt man dieses unendliche Gut zu schätzen.
Brüder, solange wir Zeit haben, laßt uns Gutes tun!
Das Gesetz fordert, die Strafe nimmt, die Gnade gibt.
Das größte Laster ist die Verzagtheit.
Der Mensch denkt sich Gott so, wie er ihn sich wünscht; aber Gott bleibt immer so, wie er ist.
Der Mensch ist Gottes Ebenbild, in dem Gott um seiner selbst willen geehrt sein will.
Der Weg zu Gott kann niemals am Menschen vorbeiführen.
Die größte Gabe, die der Mensch unter dem Himmel haben kann, ist: Gut mit denen leben können, mit denen er zusammen ist.
Die Heilige Schrift lesen, heißt von Christus Rat holen.
Die Höflichkeit ist die Schwester der Liebe.
Die Liebe ist unter den Tugenden, was die Sonne unter den Sternen: Sie gibt ihnen Glanz und Schönheit
Die Tiefe der Menschenseele birgt unergründliche Kräfte, weil Gott selbst in ihr wohnt.
Dies irae, dies illa. Solvet saeculum in favilla. Der Tag des Zornes. Jener Tag wird die Welt in Asche auflösen.
Ein Mensch mit gütigem, hoffendem Herzen fliegt, läuft und freut sich; er ist frei. Weil er geben kann, empfängt er; weil er hofft, liebt er.
Ein Sonnenstrahl reicht hin, um viel Dunkel zu erhellen.
Es ist besser aus Liebe zu Gott eine einzige Ungerechtigkeit ohne Murren zu ertragen, als täglich so zu fasten, daß die Sterne leuchten.
Es werden mehrere Jahrtausende von Liebe nötig sein, um den Tieren ihr durch uns zugefügtes Leid heimzuzahlen!
Für den Fortschritt unseres Herzens verzichte ich gern auf alle meine anderen Freuden.
Gegen die Nacht können wir nicht ankämpfen, aber wir können ein Licht anzünden.
Gelobt seist du, mein Herr, durch Bruder Wasser: wie nützlich es ist, einfach, wertvoll und rein.
Gepriesen seist Du, mein Herr, mit all Deinen Geschöpfen, zumal durch unsere edle Schwester Sonne, die unsren Tag erleuchtet.
Glücklich der Mensch, der seinen Nächsten trägt in seiner ganzen Gebrechlichkeit, wie er sich wünscht, von jenem getragen zu werden in seiner eigenen Schwäche.
Gott ist die Freude. Deshalb hat er die Sonne vor sein Haus gestellt.
Gott wünscht, daß wir den Tieren beistehen, wenn sie Hilfe bedürfen. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiche Rechte auf Schutz.
Hast dem Schächer dann verziehen, Hast auch Hoffnung mir verliehen.
Herr, du bist die Geborgenheit, die Ruhe, die Fröhlichkeit und die Freude.
Herr, in deinem Arm bin ich sicher. Wenn du mich hältst, habe ich nichts zu fürchten. Ich weiß nichts von der Zukunft, aber ich vertraue auf dich.
Indem wir verzeihen, wird uns verziehen.
Keiner werde „Erster“ genannt. Alle sollen einfach „Mindere Brüder“ heißen.
Keuschheit nenne ich, alle seine Sinne für die Gnade Gottes bewahren.
Man muß ein Narr werden um Christus zu finden.
Nur in den Armen können wir Gott etwas schenken.
O Herr, in deinem Arm bin ich sicher. Wenn du mich hältst, habe ich nichts zu fürchten. Ich weiß nichts von der Zukunft, aber ich vertraue auf dich.
Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen.
Sei gepriesen und gelobt mein Gott, durch Wolken, Sonnenschein und Wetter, die das Leben spenden und erhalten.
Selig der Mensch, der den Nächsten in seiner Unzulänglichkeit genauso erträgt, wie er ertragen werden möchte.
Selig, dem nichts unter dem Himmel zum Ärgernis ist und den alles, was er sieht und hört und weiß, erbaut, und der aus allem etwas zu lernen sucht.
Selig, wer dient und dafür nicht selbst will bedient werden.
Selig, wer sich vor seinen Untergebenen so respektvoll benimmt, wie wenn er vor seinen Vorgesetzten stünde.
Soviel ein Mensch vor Gott ist, soviel ist er wirklich. Und mehr ist er nicht.
Tu zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.
Und ein Buch wird aufgeschlagen, treu darin ist eingetragen, jede Schuld aus Erdentagen.
Unsere Taten – gehören uns an, ihre Folgen – sind eine Angelegenheit des Himmels.
Was bist du, liebreicher Gott, und was bin ich Würmlein, dein kleiner Knecht?
Wenn jeder einzelne darauf verzichtet, Besitz anzuhäufen, dann werden alle genug haben.
Wer mit dem Weibe aber verkehrt, der ist der Befleckung seines Geistes so ausgesetzt wie jener, der durchs Feuer geht, der Versengung seiner Sohlen.
Willst du am Guten aller teilhaben, so freue dich über das Gute bei allen.
Wir müssen jeden Tag von neuem anfangen.
Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe, noch Zerfahrenheit.
Wo es Frieden und Meditation gibt, da herrscht weder Sorge noch Zweifel.
Wo Haß, da laß mich Liebe spenden, Streit laß mich durch Verzeihen enden.
Wo wahre Liebe und Weisheit ist, da ist nicht Furcht noch Unwissenheit.