Deutsche Sprichwörter A

Abends werden die faulen fleißig.
Abwarten und Tee trinken.
Adel verpflichtet.
Äffin, was sind Eure Jungen schön!
Alle guten Dinge sind drei.
Alle Menschen in der Welt streben nur nach Gut und Geld.
Alle Sünden in eine münden.
Alle Wege führen nach Rom.
Aller Anfang ist schwer.
Aller guten Dinge sind drei.
Alles Gute kommt von oben.
Alles hat seine Zeit, nur die alten Weiber nicht.
Alles klar, keiner weiß bescheid.
Alles neu macht der Mai.
Allzeit gewinnen macht verdächtlich, allzeit verlieren macht verächtlich.
Alt werden will jeder, älter werden niemand
Alte Bäume soll man nicht verpflanzen.
Alte Besen kehren gut.
Alte Füchse gehen schwer in die Falle.
Alte Kuh gar leicht vergisst, dass sie ein Kalb gewesen ist.
Alte Leute, alte Ränke – junge Füchse, neue Schwänke.
Alte Leute, alte Ränke; alter Fuchs, alte List.
Alte Liebe rostet nicht.
Alte Liebe welket nicht, auch wenn es dir das Herzen bricht.
Alter geht vor Schönheit.
Alter schützt vor der Liebe nicht, aber Liebe vor dem Altern.
Alter schützt vor Thorheit nicht und Jugend schadet der Weisheit nicht.
Alter schützt vor Torheit nicht.
Altes Brot ist nicht hart, kein Brot, das ist hart.
Am Abend noch Jungfrau, um Mitternacht eine junge Frau, beim Morgenrot schon ein Hausfrauchen.
Am Abend wird der Faule fleißig.
Am Anfang hieß es lebe lang!, das Ende klang wie Grabgesang.
Amtleute geben dem Herrn ein Ei und nehmen dem Bauern zwei.
Amtleute geben dem Herrn ein Ei und nehmen den Unterthanen zwei.
An der Leine fängt der Hund keinen Hasen.
An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.
Andre Leut’ sind auch Leut.
Andre Mütter haben auch schöne Töchter.
Anfangen ist leicht, beharren eine Kunst.
Angst verleiht Flügel.
Appetit holt man sich woanders, gegessen wird zuhause.
Arbeit adelt.
Arbeit bringt Brot, Faulenzen Hungersnot.
Arbeit zieht Arbeit nach sich.
Arbeit, Müßigkeit und Ruh, schließt dem Arzt die Türe zu.
Arbeit]zieht Arbeit nach sich.
Arbeite klug, nicht hart.
Arbeite schändet nicht.
Ärgere dich nicht, dass die Rosen Dornen haben, sondern freu’ dich, dass die Dornen Rosen haben.
Arm und fromm beisammen gab’s nur bei Josef im Stall.
Armut ist aller Künste Stiefmutter.
Armut schändet nicht.
Armut schändet nicht.… aber sie drückt.
Ärzte sind des Herrgotts Menschenflicker.
Auch auf dem höchsten Thron sitzt man auf dem eigenen Hintern.
Auch der Tüchtige braucht Glück.
Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.
Auch für einen starken Stier findet man Menschen, die ihm den Hals umdrehen.
Auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut.
Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen!
Auf alten Pfannen lernt man kochen.
Auf alten Pferden lernt man reiten.
Auf alten Rädern lernt man Fahren.
Auf alten Schiffen lernt man segeln.
Auf alten Träckern lernt man löppen.
Auf der Kanzel ist der Mönch keusch.
Auf einem Bein kann man nicht stehen.
Auf einen schiefen Topf gehört ein schiefer Deckel.
Auf einen Weisen kommen tausend Narren.
Auf fremden Arsch ist gut durch Feuer reiten.
Auf jeden Regen folgt auch Sonnenschein.
Auf Kosten anderer Leute kann man gut leben.
Auf Regen folgt Sonnenschein.
Auf seinem Misthaufen ist der Hahn König.
Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Augen auf beim Eierkauf.
Aus dem Esel macht man kein Reitpferd; man mag ihn zäumen, wie man will.
Aus dem Stein der Weisen macht ein Dummer Schotter.
Aus den Augen, aus dem Sinn.
Aus einem verzagten Arsch fährt kein fröhlicher Furz.
Aus einer Igelhaut macht man kein Brusttuch.
Aus fremder Leute Leder ist trefflich Riemen schneiden.
Aus Schaden wird man klug.
Aus ungelegten Eiern schlüpfen keine Hühner.
Aushorcher und Angeber sind Teufels Netzeweber.
Außen hui und innen pfui.