Bauernregeln August

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An Augustin gehen die warmen Tage dahin.
An Petri Kettenfeier von diesem Ort ziehen die Störche fort.
An Sankt Afra Regen fällt, den Bauern es noch lange quält.
An Sankt Afra Regen kommt für den Bauer ungelegen.
Auf Hitze an Sankt Dominikus ein strenger Winter folgen muss.
August muß Hitze haben, sonst wird des Obstbaums Segen begraben.
Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifenden Trauben trifft.
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Bartholomä voll Sonnenglut macht Wein und Reben stark und gut.
Bei Hitze an Sankt Dominikus ein strenger Winter kommen muss.
Bischof Felix zeigt an, was wir 40 Tag’ für Wetter han.
Bläst im August der Nord, so dauert gutes Wetter fort.
Bleiben Störche und Reiher nach Bartholomä, dann kommt ein Winter, der tut nicht weh.
Bleibt St. Barthol im Regen steh’n, ist ein guter Herbst vorherzuseh’n.
Blühen im August die Frühlingsblumen, bedeutet das einen gelinden Winter.
Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter.
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Der Tau tut dem August so not, wie jedermann das täglich Brot.
Der Tau tut dem August so not, wie jedermann das täglich Brot. Entzieht er sich gen Himmel, herab kommt ein Getümmel.
Die Nächte kühl, die Tage schwül, so wird’s des Erntesegens viel.
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Fängt der August mit Donnern an, er’s bis zum End‘ nicht lassen kann.
Frühlingsblumen im August bringen einen milden Winter.
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Hitze an St. Dominikus, ein strenger Winter kommen muss.
Hohe Häuser trifft der Blitz am ehesten.
Holz, an Agapitustag geschlagen, fault nicht bis zum jüngsten Tag,
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Im August beim ersten Regen, pflegt die Hitze sich zu legen.
Im August blüht der Schnee für den nächsten Winter, wenn weiße Wolken ziehen.
Im August soll man den Knoblauch aus der Erde nehmen.
Ist Nordwind im August nicht selten, so soll er schönem Wetter gelten.
Ist’s an Domini sehr heiß, wird der Winter lang und weiß.
Ist’s heiß an Sankt Dominikus, der Winter mit strenger Kälte kommen muss.
Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
Ist’s von Petri ab 1. August bis Lorenzi heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.
Ist’s von Petri bis Lorenzi 10. August heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.
Ist’s im August recht hell und heiß, so lacht der Bauer im vollen Schweiß.
Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, so bleibt der Winter lange heiß.
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Je dicker die Regentropfen im August, je dicker wird auch der Most.
Je mehr Dominikus schürt, je länger man im Winter friert.
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Kommt Laurentius daher, wächst das Holz nicht mehr.
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Laurentius heiter und gut, einen schönen Herbst verheißen tut.
Laurenz im Sonnenschein, wird der Herbst gesegnet sein.
Laurenzi hol’s Wämsi, hol Schuh und Strümpf.
Leuchten vor Mariä Himmelfahrt die Sterne, dann hält sich das Wetter gerne.
Leuchten vor Mariä Himmelfahrt die Sterne, so hält sich das Wetter gerne.
Liegt Reif um den Barthelmtag offen, so ist ein warmer Herbst zu hoffen.
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Macht der August uns heiß, bringt der Winter viel Eis
Macht der August uns heiß, bringt der Winter viel Eis.
Mariä Himmelfahrt im Sonnenschein, bringt viel und guten Wein.
Mariä Himmelfahrt Sonnenschein, das gibt im Faß viel guten Wein.
Montagswetter wird nicht wochenalt.
Morgenrot – schlecht Wetter droht. Abendrot – Gutwetterbot.
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Nasser August bringt teure Kost.
Nasser August macht teure Kost.
Nie hat der September zu braten vermocht, was der August nicht gekocht.
Nordwinde im August bringen beständiges Wetter.
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Oswaldtag muss trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein.
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Regen an Maria Schnee tut dem Korn empfindlich weh.
Regen an Mariä Schnee tut dem Korn empfindlich weh.
Regnet’s an Sankt Sebald, nahet teuere Zeit sehr bald.
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Sankt Laurenz mit heißem Hauch, füllt dem Bauern Fass und Schlauch.
Sankt Lorenz kommt in finstrer Nacht ganz sicher mit Sternschnuppenpracht.
Sankt Raimund treibt die Wetter aus.
Scheint die Sonne hell und zart an Mariä Himmelfahrt, wird es schönen Herbst bedeuten. Sagt das Sprüchlein allen Leuten.
Sind Lorenz am 10. August und Bartel schön, bleiben die Kräuter noch lange stehn.
Sollen Obst und Trauben sich mehren, dürfen mit Laurenz die Wetter aufhören.
Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein.
Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein.
Stürmt es im August so gibt es weder Wein noch Most.
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Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr.
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Um Augustin ziehn die Wetter hin.
Um die Zeit von Augustin gehn die warmen Tage hin.
Um Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse.
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Was der August nicht kocht, läßt der September ungebraten.
Was der August nicht vermocht, kein September mehr kocht.
Was Juli und August nicht kochen, kann kein Nachfolger braten.
Weht im August der Wind aus Nord, ziehen die Schwalben noch lange nicht fort.
Wenn der August nicht kocht, kann der September nicht braten.
Wenn im August der Nordwind weht, das Wetter lange schön besteht.
Wenn im August viele Goldkäfer laufen, braucht der Wirt den Wein nicht zu kaufen.
Wenn im August viele Goldkäfer laufen, braucht der Wirt den Wein nicht zu taufen.
Wenn im März die Veilchen blühn, an Ludwig oft die Schwalben ziehn.
Wenn Sankt Rochus trübe schaut, kommen die Raupen in das Kraut.
Wenn’s der August nicht kocht, bratet’s der September nimmer.
Wenn’s Federbett im August zu heiß, trägt Honig die Bien‘ aus der Heide mit Fleiß.
Wenn’s im August stark tauen tut, bleibt das Wetter meistens gut.
Wer Rüben will recht gut und zart, sä’ sie an Mariä Himmelfahrt.
Wettert es im August, du nassen Winter erwarten mußt.
Wie Bartholomäus sich hält, so ist der ganze Herbst bestellt.
Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag.
Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so es noch zwei Wochen bleiben mag.
Wie das Wetter an Hippolyt, so es mehrere Tage geschieht.
Wie das Wetter an Kassian, hält es viele Tage an.
Wie das Wetter zu Kassian, hält es viele Tage lang.
Wie der August war, wird der künftig Februar.
Wie der August war, Wird der künftige Februar
Wie der Freitag sich neigt, so der Sonntag sich zeigt.
Wie der Sankt Bernhard ist, man auch den September misst.
Wie sich an Bartholomäus den 24.August das Wetter verhält, so ist es auch im Herbst bestellt.
Wie sich das Wetter am Bartheltag stellt ein, so soll’s den ganzen September sein.