Zitate von Ambrosius von Mailand

Bei entgegengesetzten sittlichen Lebensanschauungen kann keine Freundschaft bestehen.
Das gesprochene Wort ist mehr als das geschriebene der Gefahr der Beschämung ausgesetzt: Papier errötet nicht.
Das Schlimmste für einen Philosophen ist, daß man die Philosophie nie wieder los wird.
Deine Absicht erst gibt deinem Werk einen Namen.
Der Blick auf Gott ist der stärkste Beweggrund, hilfreich zu sein gegen den Nächsten.
Der Redestrom bleibe eingedämmt und in seine Ufer gebannt! Denn der austretende Strom schwemmt rasch Schlamm an.
Der Umgang mit Altersgenossen ist angenehmer, der mit Älteren ist sicherer.
Der Umgang mit Altersgenossen ist angenehmer, der mit Älteren sicherer.
Die Freundschaft kennt keine Selbstüberhebung.
Die Kirche ist die Mutter der Lebendigen.
Die Natur kennt keine Reichen: sie bringt nur Arme hervor.
Du siehst die Hirten eilen – niemand sucht Gott lässigen Schrittes.
Ein glückseliges Leben ist der Genuß der Gegenwart; das ewige Leben ist die Hoffnung der Zukunft.
Ein wahrhaft treuer Freund ist Würze des Lebens, ist ein mächtige Schutzwehr.
Es ist aber die Geduld die Vollendung der Liebe.
Es ist nicht genug, jemanden wohlwollend gesinnt zu sein, man muß auch wohl tun.
Gerechtigkeit gibt jedem das Seine, maßt sich nichts Fremdes an, setzt den eigenen Vorteil zurück, wo es gilt, das Wohl des Ganzen zu wahren.
Häufig haben Reiche keine Freunde; denn es gibt keine Freundschaft, wo falsche Schmeichelei herrscht.
In der Haltung des Körpers verrät sich der Zustand des Geistes. Durch die Körperbewegung spricht gleichsam des Geistes Stimme.
In ihm ist auferstanden die Welt. In ihm ist auferstanden der Himmel. In ihm ist auferstanden die Erde.
Mancher redet nur, weil er nicht zu schweigen versteht. Wie selten kommt es vor, daß einer schweigt, wo ihm reden frommen würde!
Nimm den Menschen die Liebe, und du hast der Welt die Sonne genommen.
Tadele den irrenden Freund, aber lass’ auch den unschuldig angegriffenen Freund niemals im Stich!
Tapfer ist, wer im Leiden immer getrosten Mutes bleibt.
Was kann es edleres geben als die Mutter Gottes, was herrlicheres als sie, die vom Abglanz des Vaters auserwählt wurde.
Welche Strafe ist größer als die Wunde des Gewissens?
Wenn die Wahrheit ein Skandal ist, so geschehe der Skandal, und die Wahrheit werde gesagt.
Wenn du bloß betest, so betest du für dich allein. Wenn du aber für alle betest, so beten alle für dich.
Wer ohne Christus lebt, steht draußen vor der Tür des Vaterhauses, obdachlos auf der Straße.
Wer Unrecht von seinen Mitmenschen nicht abgewehrt, ist ebenso schuldig wie jener, der es begehrt.