Amerikanische Sprichwörter
Adler fliegen allein, aber Schafe scharen sich zusammen.
Allein essen ist wie allein sterben.
Alles ist fair in der Liebe und im Krieg.
Alles kommt schließlich zu dem, der warten kann.
Am warmen Kamin träumt es sich gut vom Schneesturm.
Armut ist wie ein Löwe – kämpfst du nicht, wirst du gefressen.
Aufs Wetter fluchen ist schlechte Farmwirtschaft.
Bei einem heilsamen Maß an Selbstdisziplin sei gut zu dir.
Bei Huren und bei Tisch darf man nicht schüchtern sein.
Bettler können nicht wählerisch sein.
Beuge dich lieber, als zu brechen.
Binde deinen Wagen an einem Stern.
Das eine Stange morsch ist, merkt so mancher erst beim Draufsitzen.
Das flüstern eines hübschen Mädchens kann man weiter hören als das Brüllen eines Löwen.
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Das Mundwerk einer Frau macht nie Ferien.
Das schwierigste Problem für Politiker: den Steuerzahler zu schröpfen, ohne den Wähler zu schädigen.
Das Unbekannte ist immer groß.
Dem Unwissenden erscheint selbst ein kleiner Garten wie ein Wald.
Der ärmste Mann in der Welt ist der, der nichts hat außer Geld.
Der Büffel prahlt nicht mit seiner Kraft, wenn der Elefant da ist.
Der Idiot schaut in den Spiegel und erblickt einen Gelehrten.
Der Mann ist der Kopf, aber die Frau dreht ihn.
Der Mann jagt der Frau nach, bis sie ihn erwischt.
Der Mensch wird – wie der Bach – krumm, wenn er stets nur den geringsten Widerstand sucht.
Der Ochsenfrosch weiß mehr vom Regen als der Wetterkalender.
Der Preis deines Hutes zeigt nicht die Größe deines Gehirns.
Der Reiche weiß nicht, wer sein Freund ist.
Der schlechte Handwerker streitet sich mit seinen Werkzeugen.
Der Unterschied zwischen existieren und leben liegt im Gebrauch der Freizeit.
Der Wurm findet nichts Hübsches an dem Gesang des Rotkehlchens.
Des Ehestandes Ketten sind so schwer, dass sie nur zu dritt getragen werden können.
Die Arbeit, die man sich selbst vorgenommen hat, ist nie unmöglich.
Die Furcht vor der Gefahr ist schrecklicher als die Gefahr selbst.
Die große Chance kommt, wenn du sie herbeiführst.
Die Hand, die die Wiege schaukelt, regiert die Welt.
Die kleinen Sterne leuchten immer während die große Sonne untergeht.
Die Leiter des Erfolges kann man nicht mit den Händen in den Hosentaschen erklimmen.
Die Tochter einer guten Mutter wird die Mutter einer guten Tochter.
Die Undankbarkeit unserer Kinder erinnert uns an die Liebe unserer Eltern.
Die Waage unterscheidet nicht zwischen Gold und Blei.
Die Wespe hat ihre Kraft vom Nest.
Die Zeit wartet auf niemanden.
Drei Arten von Menschen soll man nicht herausfordern: Beamte, Kunden und Witwen.
Du kannst kein verfaultes Ei verderben.
Eile bringt Verschwendung.
Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern.
Ein Baby ist der Mutter Anker; weiter als das Ankertau kann sie nicht kreisen.
Ein Boot kommt nicht voran, wenn jeder auf seine Art rudert.
Ein dreckiges Schwein im Haus ist besser als gar keins.
Ein fauler Fisch verdirbt die ganze Küche.
Ein Finger fängt keine Fliegen.
Ein Freund in der Not, ist in der Tat ein Freund.
Ein Frosch trinkt nicht den Teich aus, in dem er lebt.
Ein goldener Handschlag ist mehr wert als zehn Zeugen.
Ein großer Mann hat keinen großen Sohn.
Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.
Ein haariger Mann ist reich; eine haarige Frau ist eine Zicke.
Ein Narr und sein Geld sind bald geschieden.
Ein reicher Mann kennt nicht seine Freunde.
Ein Verbrechen zahlt sich nicht aus.
Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge.
Eine Wunde, die ein Freund schlägt, heilt nicht.
Eitelkeit ist der sechste Sinn.
Erfahrung ist die Mutter der Weisheit.
Es gibt keinen Handel ohne Gegenleistung.
Es ist besser Brücken zu bauen, statt Mauern.
Es ist besser voller Hoffnung zu reisen, als anzukommen.
Ewige Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit.
Finstere Gedanken führen zu finsteren Taten.
Frauen, die pfeifen und Hühnern, die krähen, denen soll man beizeiten den Hals umdrehen.
Frauen, Priester und Hühner sind nie zufrieden.
Frauenarbeit ist niemals getan.
Für alles gibt es eine Arznei außer gegen Tod und Steuern.
Für jede Frau, die aus ihrem Mann einen Narren macht, gibt es eine andere, die imstande ist, ihn wieder zu heilen.
Ganz egal wie lange ein Baumstamm im Wasser liegt, er wird kein Krokodil werden.
Gefahr ist die Würze für das Gebet.
Gefahr macht die Menschen fromm.
Geh mit dem Klugen und du wirst klug sein; geh mit dem Dummen, und wirst irregeführt.
Geld macht nicht glücklich, aber es gestattet uns, auf verhältnismäßig angenehme Weise unglücklich zu sein.
Geld wächst nicht auf Bäumen.
Glück widerfährt dir nicht – Glück findet der, der danach sucht.
Gold wird durch Feuer geprüft, die Frau durch Gold, der Mann durch die Frau.
Gott schickt das Fleisch und der Teufel die Köche.
Greif nach dem Mond – verfehlst du ihn, landest du immer noch zwischen den Sternen.
Habgier ist die Wurzel allen Übels.
Halte deine Augen weit offen, bevor du heiratest, und halb geschlossen danach.
Häng deinen Wagen an einen Stern.
Heimat ist, wo das Herz ist.
Heimat ist, wo die Hypothek ist.
Höchsten Stolz beweist ein Mensch, der das Gute auch dann tut, wenn es niemand bemerkt.
Hohes Alter ist besser als die Alternative.
Ideales Klima gibt es nur im Bett.
In jedem Haus gibt es ein Gerippe.
Ist jemand so klug wie die Schlange, so kann er es sich leisten, so harmlos wie die Taube zu sein.
Ist man im Recht, so kann man nicht radikal genug sein; ist man im Unrecht, nicht konservativ genug.
Je eher etwas gesagt ist, desto eher ist es überstanden.
Je größer die Hast, desto geringer die Schnelligkeit.
Je größer sie sind, desto härter fallen sie.
Je höher sie steigen, je härter sie fallen.
Je kleiner die Eidechse, umso größer ist ihre Hoffnung, ein Krokodil zu werden.
Jede Frau hat ein Vorrecht, ihre Meinung zu ändern.
Jeder muss seinem eigenen Stinktier das Fell abziehen.
Jedes Problem hat zwei Seiten, die falsche und die unsrige.
Kannst du die Presse nicht schlagen, dann schlag dich auf ihre Seite.
Kein Narr ist so groß wie ein alter Narr.
Kein Zeuge ist besser als die eigenen Augen.
Klatsch und Lügen sind Geschwister.
Lache, und die Welt lacht mit dir; weine, und du weinst allein.
Lass jeden Mann seinen eigenen Aal enthäuten.
Leiden sind manchmal ein Segen in Verkleidung.
Liebe dreht die Welt.
Liebt ein Mensch den Frieden, wird er nicht zum Feigling.
Man ist nur einmal jung. Aber wie lange dieses eine Mal dauert, das ist die Frage.
Man kann ein Pferd zum Wasser führen, aber man kann es nicht zum Trinken zwingen.
Man soll das Brett bohren, wo es am dünnsten ist.
Man spielt nicht Klavier, wenn das Haus brennt.
Man wird nicht groß, wenn man die Größe für sich beansprucht.
Manche Leute glauben jedem. Vorausgesetzt, er flüstert.
Mich durchströmt Wärme, wenn ich mich an die Tage erinnere, die noch kommen werden.
Mir ist egal, woher der Regen kommt. Hauptsache, er fällt an der richtigen Stelle.
Misthaufen wachsen, Schlösser fallen.
Müßige Menschen haben am wenigsten Zeit.
Namen machen Nachrichten.
Natürlich ist Geld nicht alles, aber es hilft, mit seinen Kindern besser in Kontakt zu bleiben.
Nichts ist so erfolgreich wie der Erfolg.
Nichts ist so schlimm, dass es nicht noch schlimmer hätte kommen können.
Niemand entgeht seinem Schicksal.
Not macht seltsame Bettgenossen.
Politik verdirbt den Charakter.
Räder, die quietschen, bekommen das meiste Fett.
Reden ist nicht tun.
Reichtümer haben Flügel.
Religion ist der beste Panzer, aber der schlechteste Mantel.
Ruhe ist nicht immer ein Zeichen von Weisheit, aber Plappern ist immer eins von Torheit.
Schließe Freundschaft, wenn du sie nicht brauchst.
Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.
Selbst der Teufel war ursprünglich ein Engel.
Selbst ein Fisch würde nicht gefangen, wenn er sein Maul hielte.
Sorge ist wie ein kostbarer Schatz, den man nur Freunden zeigt.
Stille Schweine fressen die meisten Eicheln.
Taten sprechen lauter als Worte.
Trau dem, der in der Badewanne singt.
Trenne Kopf und Zunge nicht voneinander.
Trinken und Denken vereinen sich nicht.
Um sein Leben zu ändern, ist es nie zu spät.
Unkraut muss man nicht säen.
Verlange von anderen nur das, was du auch selbst bereit bist zu geben.
Vor einem lahmen Wolf kann auch ein alter Hase springen.
Was die Welt braucht, ist weniger Belehrung als Erinnerung.
Wenn der Fuchs lahmt, kann der alte Hase wieder hüpfen.
Wenn der Köder mehr wert ist als der Fisch, ist es Zeit, mit dem Angeln aufzuhören.
Wenn der Nil um dein Geheimnis weiß, wird es auch bald die Wüste wissen.
Wenn die Nacht am dunkelsten, ist die Dämmerung am nächsten.
Wenn eine Frau die Hosen anhat, hat sie ein Recht darauf.
Wenn man den Weg verliert, lernt man ihn kennen.
Wer auf einen Baum klettern will, fängt unten an, nicht oben.
Wer dem Erfolg auf den Grund geht, findet Beharrlichkeit.
Wer den Teufel reinlegen will, muss früh aufstehen.
Wer langsam geht, kommt weit.
Wer mit dem Kaminkehrer ringt, wird schwarz, unabhängig davon, ob er gewinnt oder verliert.
Wer Schlechtes tut, scheut das Licht.
Wer seinen Hund liebt, muss auch seine Flöhe lieben.
Wer seinen Kopf verlor, merkt den Verlust als letzter.
Wie kann man die Liebe einer Frau behalten? Indem man sie nicht zurückgibt.
Wie wenig wir wissen, erkennen wir, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen.
Willst du einen Menschen kennenlernen, gib ihm ein Amt.
Wir liegen nicht im Wettbewerb mit anderen, sondern mit unseren Irrtümern.
Wut macht blind.
Zahlen lügen nicht, aber Lügner können zählen.
Zivilcourage ist das, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn der Chef das Zimmer betritt.
Zu viele Hände verderben den Kuchen.
Zukunft, das ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.